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Verkehrssicherheitsprogramme

Unfallstatistiken belegen, dass Kinder die selbständig mit dem Rad am Straßenverkehr teilnehmen, besonders gefährdet sind. Neben dem Wissen und der Bereitschaft zum regelgerechten und vorsichtigen Verhalten, ist die einwandfreie Beherrschung des Verkehrsmittels Fahrrad eine Grundvoraussetzung zur Bewältigung schwieriger Verkehrssituationen.

Aus dieser Erkenntnis hat der ADAC das Programm "Wer wird Fahrrad-Champion", ein spezielles Turnierkonzept zur Radfahrausbildung der Kinder entwickelt. Die einzelnen Aufgaben des Übungsprogrammes werden aufgrund praktischer Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Unfallforschung immer wieder optimiert. Um den Ehrgeiz der Kinder zu wecken, wird auch dem sportlichen Aspekt durch die Kreismeisterschaften und die am Ende der Turniersaison stehende Landesmeisterschaft Rechnung getragen.

Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche von 8 bis 15 Jahren.

Für ein korrektes und sicheres Verhalten im Straßenverkehr spielen die richtige Einschätzung von Gefahrensituationen, ein gutes Reaktionsvermögen und die Kenntnis von grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten eine entscheidende Rolle. Dieses Wissen ist jedoch nicht automatisch vorhanden. Es muss erlernt und trainiert werden.

Der ADAC bietet dazu ein besonderes Trainingsprogramm an: Achtung Auto ermöglicht den Schülern, den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionsweg, Bremsweg und Fahrbahnbeschaffenheit selbst zu erleben und nachhaltig zu verinnerlichen.

Die Zielgruppe ist die Klassenstufe 4 in allen Schulformen.

Das Programm ist zum 1.1.2020 in die ADAC Stiftung überführt worden, umgesetzt wird es aber weiterhin in den zuständigen Regionalclubs.

Das Programm Kind und Verkehr ("KuV") des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, zu dem die Bestandteile "Kinder als Radfahrer", "Kinder als Fußgänger" und "Kinder als Mitfahrer" gehören, wird vom ADAC als Umsetzer in Seminaren an Kindergärten und Vorschuleinrichtungen angeboten. Zielgruppe sind Eltern und Erzieher.

Nach wie vor werden die meisten Kinder im Straßenverkehr als Mitfahrer im Auto verletzt. Vielfach sind Nachlässigkeit und Unkenntnis der Eltern bei der Sicherungspflicht ihrer Kinder, aber auch technische Probleme und Handhabungsfehler bei der Benutzung von Kinder-Rückhaltesystemen die Ursache. Solche Informations- und Motivationslücken will der ADAC durch das Verkehrssicherheitsprogramm „Sicher im Auto“ schließen.

Die Informationsveranstaltungen in Kindergärten, Schulen oder Kinder- und Jugendbetreuungseinrichtungen, mit Infoständen bei Großveranstaltungen und an Verkehrssicherheitstagen helfen bei der Aufklärung der Eltern und Erzieher und sind kostenlos.

Das Programm „Aufgepasst mit ADACUS“ wird in Kindergärten und Grundschulen der ersten Klassenstufe durchgeführt. Das kostenlose Verkehrssicherheitsprogramm führt spielerisch an die Rolle als Fußgänger im Straßenverkehr heran. Dabei spielen die kleinen Verkehrsteilnehmer die Rollen von Fußgänger, Auto und Motorrad, um das Miteinander der jeweiligen Verkehrsteilnehmergruppen zu erleben.

Das Programm ist 2019 in die ADAC Stiftung überführt worden, umgesetzt wird es aber weiterhin in den zuständigen Regionalclubs.

Im Bereich der Verkehrssicherheit für Senioren ist das Ziel unserer beiden Programme Fahr-Fitness-Check und Sicher Mobil, älteren Menschen Hilfestellung zu geben und sie weiterhin fit für den Straßenverkehr zu halten. Der ADAC Saarland informiert allgemein, wie man sich als Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger oder auch als Nutzer des ÖPNV verhalten sollte.